Ulrich Kormann

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Buddhistisch:

Geistestraining durch Achtsamkeit
Nyanaponika
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"Rechte Achtsamkeit ist die unerlässliche Grundlage für rechtes Leben und rechtes Denken und hat daher eine lebenswichtige Botschaft für alle, die sich bemühen wollen um die Meisterung des eigenen, so schwer zu lenkenden Geistes und die seine verborgenen und gehemmten Möglichkeiten entwickeln wollen für eine grössere innere Kraft und ein grösseres und reineres Glück." (Nyanaponika)



Die Praxis der Achtsamkeit -
Eine Einführung in die Vipassana-Meditation

Mahathera Henepola Gunaratana

Vipassana- oder Einsichts-Meditation will dabei helfen, Einsicht zu vermitteln in die Natur der Wirklichkeit und ihrer Zusammenhänge. Ihre Absicht ist es, die Schleier der Lügen und Täuschungen zu lüften, durch die wir normalerweise die Welt sehen, und so das Gesicht der letztlichen Wirklichkeit zu enthüllen.

 

 

 

Der direkte Weg - Satipatthana
Analayo
Online-Version

Die Achtsamkeit und die richtige Art, sie praktisch umzusetzen, sind Themen von zentraler Bedeutung für jeden, der dem buddhistischen Weg zur Befreiung folgen möchte. Doch zum richtigen Verständnis und zur richtigen Anwendung der Achtsamkeitsmeditation sollten die ursprünglichen Anweisungen der buddhistischen Lehrreden zu Satipatthana berücksichtigt werden. Dieses Buch wird sich sowohl für Studierende des frühen Buddhismus als auch für Menschen, die sich ernsthaft der Meditation widmen, als sehr wertvoll erweisen.

 

Satipatthana
aus der Perspektive des frühen Buddhismus
Analayo

Das Satipatthana-Sutta ist als Hauptquelle für die Lehren über Achtsamkeit innerhalb des buddhistischen Praxisweges sehr bekannt. Zehn Jahre nach seiner wegweisenden Arbeit über diese bedeutende Lehrrede eröffnet uns der Autor durch einen Vergleich des Pali-Textes mit den chinesischen kanonischen Versionen eine neue Dimension des Verständnisses. Ferner knüpft der Autor an eine Vielzahl weiterer Lehrreden zur Achtsamkeit an, die uns in chinesischen und tibetischen Übersetzungen sowie in Pali überliefert wurden. Dieses Buch wirft ein neues Licht auf ein Material, welches zum Verständnis der buddhistischen Praxis von zentraler Bedeutung ist und führt uns damit so nah wie möglich an das heran, was der Buddha selbst als Achtsamkeit gelehrt hat.

 

Nicht-Ich, Nicht-Selbst, Leerheit:

Kernholz des Bodhibaums
Sunnata verstehen und leben

Buddhadasa Bhikkhu
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Buddhadasa Bhikkhu erklärt die ursprüngliche Lehre Buddhas zum Thema Leerheit (sunnata) auf eine wunderbar klare und einfache Weise. Er lässt keinen Zweifel an der eigentlichen Bedeutung dieses Begriffs, der alle buddhistischen Schulen verbindet: "Welches Wort ihr auch verwendet, um sunnata zu übersetzen, es darf nur die Bedeutung des Freiseins von einem Selbst besitzen." Buddhadasa Bhikkhu gelingt es meisterhaft, sunnata unmittelbar einleuchtend und praktisch darzustellen. Er öffnet damit ein weites Feld der Übung und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum innerbuddhistischen Dialog.

 

Endlich Nicht-Ich verstehen
Die Lehrrede über das Merkmal Nicht-Selbst

Mahasi Sayadaw

Gleich zu Beginn seiner Lehrtätigkeit sprach Buddha in seiner zweiten Lehrrede, dem berühmten Anattalakkhana-Sutta über das Nicht-Selbst. Neben den Daseinsmerkmalen Unbeständigkeit und Leidhaftigkeit bildet die Lehre vom Nicht-Ich das zentrale Element buddhistischer Philosophie. Sie handelt vom Nichtvorhandensein eines permanenten und unveränderlichen Ich. Der Glaube an einen unveränderlichen Wesenskern, einer dauerhaften Seele, wird darin als wesentliche Ursache menschlichen Leidens beschrieben. Der berühmte burmesische Gelehrte Mahasi Sayadaw gibt hier einen ausführlichen Kommentar zu der im Original nur eine Seite umfassenden Nicht-Ich-Lehrrede und räumt mit weit verbreiteten falschen Vorstellungen darüber auf.


Das Nichtselbst
Die buddhistische Lehre von der Selbstüberwindung

Theodor Scheel

Es gibt wohl nirgends eine so vollständige und wohlgeordnete Aufbereitung aller Aussagen des Buddha über das Ichproblem. Sie zeigt, dass nichts als ein "wahres Selbst", ein "unvergängliches Ich" oder eine "ewige Seele" angesehen werden kann, weil alle Gebilde vergänglich und deshalb letztendlich leidvoll sind, dass aber der Mensch auch die Fähigkeit der inneren Loslösung besitzt, um dadurch die Befreiung von allem Leiden zu verwirklichen. Der Verfasser hat wirklich alle Aussagen des Buddha aus den überlieferten Texten des Palikanon herangezogen, die für das Ichproblem von Bedeutung sind, ohne diejenigen zu unterschlagen, die sich einem Verständnis nicht so leicht erschliessen und scheinbar anderen Aussagen widersprechen. Sehr zu empfehlen für alle, die sich innig mit der Lehre des Buddha beschäftigen...


Eine empfehlenswerte säkulare Arbeit zur Frage nach dem reinen Subjekt und dem freien Willen:

Das Handwerk der Freiheit
Über die Entdeckung des eigenen Willens

Peter Bieri

Was bedeutet es für einen Menschen, frei zu sein? Wie frei sind wir überhaupt in unserem Willen? Bedeutet es Unfreiheit, wenn unser Wollen durch eine Lebensgeschichte mit all ihren Zufälligkeiten bedingt ist? Was für eine Freiheit setzen wir voraus, wenn wir Menschen moralisch beurteilen und zur Verantwortung ziehen? Und warum ist uns Willensfreiheit überhaupt wichtig? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich der Philosoph Peter Bieri in diesem Buch. Von einem Philosophen geschrieben, ist es keine akademische Abhandlung, sondern viel mehr eine Bühne, auf der verschiedene Lösungen für das Problem der Willensfreiheit zur Diskussion gestellt werden. In kleinen, immer wieder abgewandelten Szenen verstrickt er scheinbar zwingende Vorstellungen von Freiheit so lange in Widersprüche, bis sich am Ende die Prinzipien einer wirklichen Freiheit erkennen lassen. Sie wird uns nicht geschenkt, sondern muss immer wieder neu erarbeitet werden. Mit der erzählerischen Verve eines hochgelobten Romanautors führt Bieri vor, was wir durch genaues Denken für uns gewinnen können. Und dies als ein ausserordentliches, mitreissendes Lesevergnügen, ganz bestimmt nicht nur für Philosophen.


Christlich:

Die goldene Schnur - Anleitung zu einem inneren Weg
Jörg Zink

Jörg Zink beschreibt sehr persönlich, wie sein Leben immer stärker durch den mystischen Weg geprägt wurde und welche Antworten er auf viele seiner existenziellen Fragen gefunden hat. Zugleich bietet er eine Fülle an Anregungen für die Leserinnen und Leser, sich selbst aufzumachen und Schritt für Schritt Achtsamkeit, Konzentration und Schweigen einzuüben und so ein Bewusstsein für die tiefe Einheit von allem in Gott zu entwickeln.

 



Das Herzensgebet - Ein Meditationsweg
Rüdiger Maschwitz

Über das Herzensgebet das Meditieren lernen.

Das Herzensgebet zählt zu den grossen spirituellen Wegen der christlichen Tradition. Ganz elementar und Schritt für Schritt aufbauend erschliesst dieses Übungsbuch den grossen Schatz einer alten Meditationsform - verbunden mit einem konkreten Übungsweg für heute. Ein ermutigendes und menschenfreundliches Buch!




Die Dunkle Nacht
Johannes vom Kreuz

Scheinbar Wichtiges verblasst, und die eigentliche Wirklichkeit kommt nahe: Im Aufgeben des eigenen Selbst wird man offen für die andere Realität - eine Erfahrung auch östlicher Religionen. Das Buch ist 1586 entstanden, und die vollständig neue Übersetzung macht seine überraschende Aktualität und Modernität deutlich: Es richtet sich an Menschen, für die materielle Werte, höherer Lebensstandard oder die Karriere an sich noch nicht die Erfüllung des Lebens ist, die zu suchen beginnen nach dem, was Leben noch bedeutet. 

 

Buddhismus und Christentum, wie passt das zusammen?

Buddha und Christus heute - Eine Wahrheit, zwei Wege
Thich Nhat Hanh

Jenseits aller Dogmen und Schulen ist dieses Buch Buddha und Christus gewidmet. Seine inspirierenden Gedanken und tiefen Einsichten schlagen eine Brücke zwischen westlicher und östlicher Weisheit und Spiritualität. Mit offenem Herzen betrachtet Thich Nhat Hanh Verbindendes und Trennendes beider Religionen und macht deutlich, dass die innere Weisheit nicht allein einer einzigen Glaubenslehre vorbehalten ist. In der Tugend des Mitgefühls und der Lehre von der Achtsamkeit, in Meditation und Gebet, in der Suche nach Erlösung und Erleuchtung berühren und erhellen sich beide Religionen.

 

Das Herz aller Religionen ist eins
Die Lehre Jesu aus buddhistischer Sicht

Dalai Lama

Über die Grenzen aller Religionen hinweg vermittelt der Dalai Lama eine Sicht der Evangelien, die für Christen wie für Buddhisten und Angehörige anderer Glaubensrichtungen gleichermassen bereichernd und inspirierend ist.

 

 



Jesus der Zenlehrer - Das Herz seiner Lehre
Kenneth S. Leong

Ungewöhnlich, überraschend und inspirierend: Jesus mit den Augen eines Zenmeisters gesehen. Leong macht auf spannende Weise klar: Die spirituelle Seite des Zen, die Kunst des Lebens in der Haltung der Gelassenheit und des Vertrauens, trifft sich mit dem Kern der Evangelien.

 

 

 

Alles wirkliche Leben ist Begegnung:

Ich und Du
Martin Buber

"Ich muss es immer wieder sagen: Ich habe keine Lehre. Ich zeige nur etwas. Ich zeige Wirklichkeit, ich zeige etwas an der Wirklichkeit, was nicht oder zu wenig gesehen worden ist. Ich nehme ihn, der mir zuhört, an der Hand und führe ihn zum Fenster. Ich stosse das Fenster auf und zeige hinaus. Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch."
(Martin Buber)